Verschiedene Möglichkeiten der Förderung nutzen

Sie werden mit den Kosten nicht alleingelassen

Erneuter Anspruch auf Fördergelder durch die Pflegekasse

Des Öfteren stellen uns Kunden die Frage, wie oft oder in welchem zeitlichen Abstand man erneut einen Zuschuss beantragen kann. Man hat erneut Anspruch auf einen Zuschuss in Höhe von 4000 €, wenn sich die Pflegebedürftigkeit durch Hochstufung in eine andere Pflegeklasse, oder die Lebensumstände, wie durch einen Umzug, ändern. Der zeitliche Abstand spielt dabei keine Rolle.


Kostenübernahme durch die Pflegekasse

Viele Kunden bekommen zu hören, dass die Krankenkasse einen Teil der Investitionskosten übernimmt. Richtig ist, dass nicht die Krankenkasse, sondern die Pflegeversicherung einen Teil der Kosten trägt. Krankenkassen übernehmen nur Kosten für Leistungen aus dem Leistungskatalog. Das sind Hilfsmittel, die direkt am Körper getragen werden. Treppenlifte fallen nicht in diese Kategorie.

Bei den Pflegekassen fällt der Lift unter die Kategorie Pflegehilfsmittel. Er soll den betroffenen Personen ein unabhängiges Leben ermöglichen. Um von der Pflegekasse den Zuschuss von bis zu 4000 € zu bekommen, müssen Betroffene in eine Pflegestufe eingestuft werden.

Wichtig: Der Antrag muss vor dem Kauf gestellt werden. Sie bekommen vom Treppenlifthersteller ein Angebot. Mit diesem wenden Sie sich an Ihre Pflegekasse. Sollte Ihnen ein Verkäufer gleich nach dem Beratungsgespräch ein Kaufvertrag vorlegen, sollte man vorsichtig sein. Das sind keine Geschäftspraktiken zugunsten des Kunden.

Zusammen mit dem Angebot des Liftherstellers wird ein ausgefüllter Antrag „Finanzieller Zuschuss zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes“ eingereicht. Alternativ hat man die Möglichkeit, einen formlosen Brief aufzusetzen. In diesem Brief erläutert man der Pflegekasse das Krankheitsbild sowie die damit verbundenen Einschränkungen im Alltag.

Weitere Informationen und Förder­möglichkeiten

Sollte die Behinderung durch einen Arbeitsunfall oder durch Fremdverschulden verursacht worden sein, hat man die Möglichkeit, bis zu 100% durch die zuständige Berufsgenossenschaft oder durch die Haftpflichtversicherung ersetzt zu bekommen.

Zu prüfen wäre auch die Inanspruchnahme von staatlichen Förderungen durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Im Rahmen des Programms 159-Altengerechtes Umbauen werden verschiedene Maßnahmen gefördert. Darunter fallen auch Lifte aller Art. Wichtig ist auch hier, dass der Antrag vor Baubeginn gestellt wird und bei der Hausbank eingereicht wird. Hier ist es möglich, bis zu 100% der Kosten einschließlich der Baunebenkosten zu bekommen. Auch eine Kombination mit anderen Fördermitteln ist möglich, solange die Summe die förderfähigen Anwendungen nicht übersteigt (50.000€ pro Wohneinheit). Weitere Infos über mögliche Fördermittel gibt es bei Interhyp.de/kfw.

Sind alle vorangegangenen Förderanträge abgelehnt worden, übernimmt evtl. das Sozialamt die Kosten. Folgende Bedingungen müssen aber erfüllt sein: Der Betroffene ist nicht in der Lage, die eigenständige Finanzierung zu gewährleisten. Alle anderen Fördermöglichkeiten wurden abgelehnt und eine langfristige Nutzung ist zu erwarten. Es wird hierbei nur das günstigste Liftsystem unterstützt.


Kosten für barrierefreien Hausumbau mindern Steuerlast

Ist ein barrierefreier Hausumbau aus medizinischer Sicht notwendig, können Hausbesitzer die Kosten dafür von der Steuer absetzen. Die Ausgaben erkennt das Finanzamt als außergewöhnliche Belastung an.

Voraussetzung ist: Der Bauherr muss mit einem medizinischen Attest nachweisen, dass der Umbau aus medizinischer Sicht notwendig war, z.B. wegen einer Erkrankung oder altersbedingt.

Allerdings ist darauf zu achten, dass nur normale Ausfertigungen vom Finanzamt akzeptiert werden. Es ist also beim Erwerb darauf zu achten, keine zu exklusiven und edlen Ausführungen zu planen. Es könnte sonst passieren, dass das Finanzamt nur den notwendigen Teil der Ausstattung anerkennt.

Andreas Brandt Metalltechnik
Ziegelkampstr. 47
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